Winter mit Kindern

Dieser Artikel ist ein Beitrag zur Blogparade – Winter mit Kindern.

Das Kind muss an die Luft!

Der Sommer ist für Kinder die aktivste Zeit im Jahr. Freibad, Radfahren, Fußball, all diese Dinge sind in der warmen Jahreszeit jederzeit möglich. Bewegung draußen machen bei Sonne und Wärme besonders Spaß. Viele Kinder gehen dann gerne mit Freunden raus und bewegen sich freiwillig.

Wie bekommt man die Kinder aber in der kalten und nassen Jahreszeit an die frische Luft?

Die Winter in unseren Breiten sind in den letzten Jahren eher nass als kalt geworden. Im Winter mal schnell vor die Tür zum Rodeln am Dorfhang- das ist fast unmöglich geworden: Außer man wohnt in der Nähe der Alpen…Skiurlaube werden auf Grund des Schneemangels auch immer gefragter und somit kostspieliger. Nicht jeder hat jedoch die finanziellen Mittel, sich jedes Jahr mehrmals Skipass und Urlaub leisten zu können. Also was tun mit den lieben Kleinen, die jetzt lieber in ihrem warmen Zimmer am Tablet spielen, am Handy Videos der Lieblings-youtuber schauen oder im Netzwerk mit Freunden zocken? Wer Samstag nachmittags seinen faulen Nachwuchs zu einem Spaziergang im Nieselregen motivieren will, bekommt oft nur Augenrollen oder ein gequältes „Och nee“ zur Antwort.

Die Zeiten, in denen ganze Horden von Kindern mit leuchtenden Augen, Stöcken und Schaufeln bewaffnet zum nächstgelegenen Dreckberg aufbrachen, scheinen leider endgültig vorbei zu sein.

Welche Alternativen gibt es zum langweiligen Spaziergang?

Bei kaltem Wetter mit niedrigen Temperaturen ist zum Beispiel Schlittschuhlaufen eine gute Idee, sich an der Luft zu bewegen und dabei noch Spaß zu haben. Nach der Schule am zugefrorenen Dorfweiher oder in der Eishalle: für kleines Geld lassen sich Schlittschuhe ausleihen und mit ein bisschen Übung kanns los gehen.

Liegt doch einmal genug Schnee, werden die Schlitten fit gemacht und der nächste geeignete Hang gerockt. Viele Jugendliche und Kinder sind schon stolze Besitzer von Helmkameras. So kann man sogar coole Videos von der Abfahrt aufnehmen und sie den Freunden schicken.

Ist das Wetter für Spiele oder ähnliches zu doch einmal zu schlecht, gibt es mittlerweile jede Menge Indoorspielplätze, die von Hüpfburgen, über Kletterwände bis hin zu Kettcars alles bieten, was das Kinderherz begehrt. Statt frischer Luft steht hier dann allerdings eher die Bewegung im Vordergrund.

Für tierliebe Kinder sind Wildparks auch ein schöner Anlass, nach draußen zu kommen. Einfach warm anziehen, altes Obst oder Nudeln von zuhause einpacken und Tiere füttern, die man in vielen Fällen sogar ganz aus der Nähe sehen und manchmal auch streicheln kann.

Zu allen Ideen gibt es im Internet passende Adressen für den eigenen Wohnort und die Umgebung.

Los geht’s!